Montag, 26. Mai 2014

Kritik: 3 Days to Kill!!!



3 Day to Kill ist das neue Projekt von McG, Luc Besson und Adi Hasak. Kevin Costner übernimmt hier die Rolle des CIA Agenten Ethan Renner. Mit dabei sind auch Amber Heard, Hailee Steinfeld und Connie Nielsen. McG hat hier die Regie Arbeit übernommen und Luc Besson war für das Drehbuch mit Adi Hasak verantwortlich.


Die Darsteller des Filmes sind.

 

Die Story

Ethan Renner hat womöglich einen der dreckigsten Jobs der Welt, denn er ist ein Auftragskiller der CIA. Mit seinem Fortgeschrittenen Alter ist Ethan auch sehr erfahren und macht den Job schon mehr als dreißig Jahre. Eines Tages hat er die Aufgabe zwei Deutsche Terroristen namens "Der Wolf" und "Der Albino" aus dem Weg zu schaffen die eine Dreckige Bombe an Dritte verkaufen möchten. Dies gelingt Etahn nur bedingt da er während des Einsatzes zusammenbricht und die beiden Terroristen
entkommen können.

Ethan wacht daraufhin in einem Krankenhaus der CIA auf in dem festgestellt wurde das er einen Gehirntumor hat der sich auch auf die Lungen ausgeweitet hatte. Daraufhin tritt Ethan vom Aktiven Dienst zurück und reist nun nach Paris um seine Familie zu sehen die er seit dreißig Jahren stark vernachlässigt hat. Trotz einiger Skepsis der Ex Frau darf Ethan zeit mit seiner Tochter Zoey verbringen bevor er stirbt. Doch sein Ruhestand sollte nur von kurzer Dauer sein, den kurz darauf
erscheint Ethan eine junge Frau die sich als CIA Agentin Vivi Delay ausweist und Ethan dazu bringen möchte erneut Jagd auf den Wolf und den Albino zu machen. Was er dafür bekommen sollte könnte sich als unbezahlbar für ihn herausstellen, denn er bekommt ein Heilmittel für seinen Tumor das sich aber noch in der Testphase befindet.

Mit dem ziel nun vor Augen mehr zeit für seine Familie zu haben nimmt Ethan den Job an und macht sich auf die Jagd nach den Terroristen.

Die Geschichte ist anfangs etwas zäh geraten und lässt sich viel zeit die Figuren einzuführen. Danach als Ethan aber den Auftrag annimmt ist die Story knackig und flott erzählt. Dennoch ist einiges in dem Film vorhersehbar was aber durch recht gut platzierten Humor wieder ausgeglichen wird. Ja ihr habt richtig gelesen, hier ist einiges an Humor vorhanden ganz im Stile von Luc Besson der auch den Film geschrieben hat. An einigen stellen ist der Humor so absurd eingesetzt worden das man das eigentlich fast nur Feiern kann. Nur an manchen stellen hat es einfach den Flow herausgenommen aus dem Film.

Dennoch hat mich die Erzählweise der Geschichte recht fasziniert, was aber Größtenteils den Schauspielern geschuldet sein mag.


Die Story bekommt von mir 7,9 von 14 Punkten.


Die Darsteller

Kevin Costner erlebt ja gerade so etwas wie seinen zweiten Frühling in der Filmbranche. Nach Man of Steel oder auch der Serie Hatfield & McCoys startet der Ehemalige Robin Hood Darsteller wieder richtig durch. Ich halte ja sehr viel von Kevin Costner, obwohl er die eine oder andere Ente gedreht hat. Aber egal hier in 3 Days to Kill fand ich ihn sehr gut. Das war vielleicht nicht seine beste Leistung aber sie war dennoch sehr gut. Vor allem wie er den Trockenen Humor herübergebracht hat, hat mir sehr gefallen. Auch physisch muss ich sagen ist Costner hier auf einem sehr guten Level. Für sein Alter ist das beeindruckend wie ich finde.

Amber Heard die, die CIA Agentin Vivi Delay verkörpert macht das auf eine Art und Weise die mir stellenweise echt abgefahren vorgekommen ist. Das ist jetzt nichts schlechtes im gegen teil. Sie war halt sehr Over the Top so wie damals in etwa Gary Oldman in das Fünfte Element. Hier merkt man einfach den Einfluss von Luc Besson. Amber Heard hat für mich hier einfach den Punkt getroffen den ihre rolle Darstellen sollte.

Hailee Steinfeld die Ethans Tochter Zoey spielt, macht auch ihre Sache recht gut. An manchen stellen zwar etwas nervig und ein wenig lustlos. Aber den großteils des Films war sie gut. Eine Stelle im Film mit ihr hat mir sehr gut gefallen und dafür gibt es ein plus.

Wer mir richtig gut aufgefallen ist, obwohl er nur eine kleine Rolle hatte ist Tomas Lemarquis der die Rolle des Albinos verkörpert hat. Eindrucksvoll und sehr brutal hat Lemarquis diese Rolle gespielt wie ich finde.


Die Darsteller bekommen von mir 9,2 von 14 Punkten.


Die Musik

Der Soundtrack und vor allem der Score von Guillaume Roussel hat mir wahnsinnig gut gefallen. Die Musik war immer sehr stimmig und hat wunderbar in diese Geschichte gepasst. Allerdings war die Musik an wenigen stellen ein bisschen übersteuert aber im Großen und ganzen war ich begeistert.


Die Musik bekommt von mir 9,4 von 14 Punkten.


Die Umsetzung

Die Umsetzung des Films war guter Standard Die Kamera Einstellungen waren normal und nicht Wackelig, das Bild war an manchen stellen ein klein wenig unscharf was aber nicht großartig auffallen dürfte. Die Stunts und Choreographien waren gut bis sehr gut durchdacht und umgesetzt. Es hat von der Machart des Filmes aber dennoch zu sehr an Filme wie Taken oder James Bond erinnert. Einen Pluspunkt gibt es für die Schönen Locations die man für den Film verwendet hat.


Die Umsetzung bekommt von mir 7,5 von 14 Punkten.


Fazit

3 Day to Kill ist ein spannender und unterhaltsamer Thriller. An manchen Stellen war der Film aber ein klein wenig melodramatisch oder auch zu Witzig. Hier hätte man ruhig etwas vom Gas gehen können das hätte dem Film keinesfalls geschadet. Ansonsten kann ich den Film ruhig weiterempfehlen. Für einen guten DVD Abend reicht es allemal.


Der Film bekommt von mir 8,5 von 14 Punkten.





Quelle der Darsteller: Wikipedia 













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